Die Geschichte unseres Vereins

Als sich im Jahre 1980 dem seiner Zeit größten Hammer Sportverein, dem SC Eintracht Hamm-Heessen, für die Leichtathletik der Stadt die Möglichkeit bot, als eigenständige Abteilung fortan Ihre Geschicke selbstverantwortlich regeln zu können, folgten ca. 180 Sportler mit allen Leistungsträgern und den ihnen seit vielen Jahren bekannten Trainern und Funktionären dem Ruf zu einem erfolgsversprechenden Neubeginn.

Die Mitglieder dieser neuen Formation waren vor dem Wechsel im Trikot des TuS 01 Heessen (1966-1969) und später als einer der beiden Stammvereine Der LG Ahlen-Heessen (SSV Ahlen und TuS 01 Heessen / 1970-1974) bzw. nach der kommunalen Neuordnung des Hammer Raumes als LG Ahlen-Hamm (ASC Ahlen / TuS 01 Heessen (1976-1979) bzw. SC Eintracht Hamm (1980-1982)) im Schüler- und Jugendbereich zu herausragenden Erfolgen gekommen, die unterstreichen, dass die heutige Leistungsstärke auf 25 Jahre zielstrebiger, kompetenter Aufbauarbeit zurückgeht.

Im SC Eintracht Hamm entwickelte sich parallel zur nationalen- und internationalen Klasse der SCE-Damen, die in den Jahren 1985-1988 der erfolgreiche deutsche Verein der Frauen Leichtathletik war (u.a. Bronzemedaille der olympischen Spiele von Los Angeles durch Gabi Bußmann, Hallenweltmeisterschaft über 400m durch Helga Arendt, 16 deutsche Einzel- und Staffelmeisterschaften), die Nachwuchsförderung mit dem Gewinn mehrerer deutscher Meisterschaften bei den Schülern, Jugendlichen und Junioren in Einzel- und Mannschaftswettbewerben kontinuierlich weiter.

Als 1989 die Hammer Bank, Förderer des Hochleistungssports in der Stadt Hamm, in eine gravierende Schieflage geriet, hatte das zwangsläufig auch Auswirkungen auf die Leichtathletik im SC Eintracht Hamm. Fehlte doch fortan für die Spitzenathleten der Damen z.T. die berufliche Absicherung bei der Bank, mangelte es im Abteilungsbudget am jährlichen Festbetrag zur Förderung des Spitzensports, so dass die Verantwortlichen im Vorstand zum Saisonende die Trennung von den Spitzenathleten vollziehen mussten.

Die Schüler- und Jugendarbeit, die finanziell am Spitzensportetat nicht partizipierte, lief trotz der angesprochenen Probleme völlig unberührt weiter, denn personell blieben für diesen Bereich die altbewährten Strukturen erhalten. Sie konnten sogar auf einigen Positionen entscheidend verbessert werden, obwohl viel Idealismus bei Trainern, Funktionären und Eltern nach wie vor das Gebot der Stunde ist. Auf diesem Sektor wird von den Eltern bei Wettkämpfen und Freizeitmaßnahmen im SC Eintracht Hamm Vorbildliches geleistet.

 

 

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