Elisa Rühle wird Vize-Westfalenmeisterin im Dreisprung

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Die westfälischen Hallenmeisterschaften in der Dortmunder Helmut-Körnig-Halle standen für die Leichtathleten des SC Eintracht Hamm in diesem Jahr unter keinem guten Stern. Insgesamt hatten sich zehn Athletinnen und Athleten und zwei Staffeln mit teils sehr aussichtsreichen Meldeergebnissen für die Meisterschaften qualifiziert, doch schlechte Trainingsbedingungen bei eisigen Temperaturen und einer geschlossenen Schneedecke führten unter anderem gleich zu mehreren verletzungsbedingten Ausfällen und so mussten bereits im Vorfeld vier Athleten auf einen Start verzichten.

Das beste Ergebnis aus Sicht des SC Eintracht Hamm erreichte Elisa Rühle im Dreisprung. In der Altersklasse der weiblichen Jugend B sprang Elisa mit 10,12 Metern auf den zweiten Platz. Dabei zeige sie vier konstante Sprünge, die alle bei etwa 10 Metern landen. Dieses Ergebnis ist umso besser einzuordnen, da witterungsbedingt überhaupt keine Trainingssprünge in Hamm möglich waren. In der kommenden Freiluftsaison sollte es dann noch deutlicher weiter nach vorn gehen.

Einen weiteren Podestplatz erreichte Robert Werner in der männlichen B-Jugend über 800m. Mit 2:07,87 Minuten lief Robert auf den siebten Platz. Dabei verhinderte das dichte Teilnehmerfeld und Gedränge auf der engen Laufrundbahn ein besseres Ergebnis. Nach zwei guten ersten 200m-Runden mit jeweils einer Durchgangszeit von 31 Sekunden verlor Robert durch Überholungen in der dritten Runde mit 37 Sekunden wertvolle Zeit, die er selbst bei eine Schlussrunde von unter 30 Sekunden nicht mehr aufholen konnte. Am Ende fehlten weniger als zwei Sekunden auf den dritten Platz.

Probleme bereiteten den Sprintern auch die seit diesem Jahr neue Fehlstartregel, bei der es keinen zweiten Startversuch mehr gibt. Jeder Fehlstart endet nun mit einer Disqualifikation, die auch Hürdensprinterin Johanna Paetsch schmerzlich traf. Mit einem guten Lauf hätte sich problemlos das Finale über 60m-Hürden erreichen können. Durch den Fehlstart war das Rennen bereits zu Ende bevor es begonnen hatte. Über die flache 60m-Distanz konnten auch die SCE-Athleten Marcel Liß bei den Männern und Philipp Pelka bei der männlichen B-Jugend nicht überzeugen. Nach Fehlstarts in ihren Läufen fanden beide nicht richtig in ihren Laufrhythmus und verpassten so mit 7,30 und 7,54 Sekunden ihre jeweiligen Endläufe.

Kugelstoßerin Anne Hetzel verpasste mit 9,90 Metern ebenfalls das Finale der besten Acht. Auch sie fand nicht richtig in ihre Technik hinein und blieb deutlich hinter ihren Trainingsleistungen von über 11 Metern zurück.

von Dennis Kreiß, 17.01.2010

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