Sprintertrio Quade, Liß und Schaeg überzeugt

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Die westdeutschen Leichtathletik-Hallenmeisterschaften in der Dortmunder Körnig-Halle kamen dem bei den Landesmeisterschaften vor 2 Wochen so stark auftrumpfenden Sprintertrio Jan Quade, Marcel Liß und Mattias Schaeg eher ungelegen, musste doch das SCE-Physioteam Dominic Zisgen und Michaels Ketels ganze Arbeit leisten, um die Teilnahme zu ermöglichen.

Jan Quade, der gerade in die offene Männerklasse aufgerückt ist, hatte sich vor allem über 200 gegen die renommierte Konkurrenz Chancen auf einen vorderen Platz ausgerechnet, war er doch mit seiner Freiluftzeit von 21,82 sec bester A-Jugendlicher im Lande. So lief es dann auch auf Jans Lieblingsstrecke perfekt. Nach klarem Vorlaufsieg in 22,24 sec zog der SCE-Athlet ins Finale ein, in dem er sich als Dritter in sehr guten 22,14 sec , die natürlich Hallenbestzeit bedeuten, eindrucksvoll präsentierte. Nichts ging dann mehr über 60m am 2. Tag. Die schon vorbehandelte Oberschenkelverletzung beeinträchtigte Jan so sehr, dass er mit 7,24 sec im Vorlauf hängen blieb.

Bei der A-Jugend zeigten der gerade aus der B-Jugend gekommene Marcel Liß und Mattias Schaeg, dass sie zur westdeutschen Elite zählen. Marcel, der über den Fußball und einem kurzem Intermezzo bei der LG Hamm zum SC Eintracht kam, hat unter Andreas Janke den Schritt in die Landesspitze geschafft. Mit eingestellter Bestzeit von 22,30 sec im Vorlauf erfüllte er sich seinen Wunsch auf einen Platz im Finale, in dem er in 23.75 sec Achter wurde. Hier fehlt es ihm natürlich noch an der Schnelligkeitsausdauer, denn 2 Läufe in kurzem Abstand sind augenblicklich ein wenig zu viel für ihn. Über 60m erreichte er gute 7,34 sec, die allerdings nicht für ein Weiterkommen reichten. Mattias Schaeg hatte sich ebenfalls für die 200m qualifiziert, eine Strecke, die er in der Halle nur ungern läuft. Mit guten, auf der Innenbahn erzielten 23,56 sec hatte er keine Chance , ins Finale zu gelangen. So stellte dann Mattias über 60m seine Klasse unter Beweis. Mit 7,24 sec schaffte er den Sprung in das Halbfinale, in dem er mit 7,25 sec den Einzug in den Endlauf nur knapp verfehlte.

von Horst Liewer, 04.02.2008

 

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