Schüler des SCE Hamm glänzen bei Sportfest in Dortmund

Das sehr gut besuchte Schüler-Hallen-Sportfest der Leichtathletik-Gemeinschaft Dortmund in der Körnig-Halle war für die Jungen und Mädchen des SC Eintracht Hamm die letzte Station der Hallensaison. Für die Athleten im blau-gelben Trikot gab es eine Fülle von Bestleistungen und demnach viele Platzierungen auf dem Treppchen. Bei den M15-Jungen verbesserte sich der Sechste der Westfalenmeisterschaften über 300 m, Mattias Schaeg, als Sieger auf nunmehr 40,87 Sekunden. In seinem Sog gelang Simon Mertens auf der 300-m-Distanz mit 41,74 Sekunden eine Steigerung um eine Sekunde. Sehr spät läuft es auch für Steffen Brandherm (M15) im Hochsprung nach Plan. Der neue Rekord steht jetzt bei 1,65 m (zweiter Platz), eine Leistung, die bei den Landesmeisterschaften einen Platz weit vorn bedeutet hätte.

Gleiches gilt für die Resultate des lange verletzten Sven Lukoschek (M15), der in Dortmund mit 11,51 m im Kugelstoßen und 12,8 Sekunden über 100 m glänzen konnte. M12-Mittelstreckler Frederik Schaeg unterlag in einem spannenden 1000-m-Rennen mit neuem Hausrekord von 3:21,19 Minuten auf den letzten Metern.

Herausragender Nachwuchsathlet in Dortmund war M10-Schüler Fabian Kipper, der mit 7,8 Sekunden (50 m), 4,27 m im Weitsprung und 1,15 m im Hochsprung gleich in drei Disziplinen oben auf dem Podium stand. Philipp Pelka und Jan Kemper rundeten mit den Plätzen zwei im 50-m-Sprint (8,0 Sekunden) und Rang vier über 1000 m (4:00,95 Minuten) die SCE-Erfolgsbilanz bei den Jungen ab.

Erfolgreichstes SCE-Mädchen war W9-Athletin Magdalena Holze, die mit tollen 7,8 Sek. über 50 m siegte, mit 3,82 im Weitsprung Zweite wurde und auch über 800 m in 3:06,95 Minuten glänzte. Jeweils Platz zwei in der W10-Altersklasse gelang Stina Siedhoff mit 1,15 m im Hochsprung und 8,2 Sekunden über 50 m.

Nadja Hielscher und Laura Magersuppe platzierten sich im großen Teilnehmerfeld dieser Klasse mit 8,5 Sekunden und 3,00 m im Vorderfeld. Trotz Hallenbestzeit nicht ganz zufrieden war Sarah Ebel (W14) über Boom mit ihren 2:40,35 Minuten. Fehlende Hallenerfahrung und ein sehr unruhiger Rennverlauf behinderten Sarah als Zweite im eigentlichen Leistungspotenzial.

von Horst Liewer, 05.03.2004

 

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